Dienstag, 14. April 2015

Liebster Award - 11 Fragen und Antworten zum Thema Bloggen


Eine nette Idee macht die Runde: Blogger befragen Blogger zum Bloggen :-)

Vor einigen Tagen klopfte es an unsere virtuelle Tür und schwupps, hat uns doch die Tina Gallinaro  von Extrawerbung Social Media Betreuung nominiert für den Liebster Award.

Nun fragt sich sicher so manch einer, was das denn nun wieder ist. Genauso ging es mir auch. An dieser Stelle zitiere ich einmal, was Tina Gallinaro schreibt, denn besser kann man es nicht erklären:

"Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig 11 Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über die Blogger und deren Beweggründe erfahren."

Wenn man so will, handelt es sich um eine Blogparade der besonderen Art.

Die 11 Fragen, die sie uns gestellt hat, haben wir nachfolgend "artig und gewissenhaft" beantwortet, vielleicht habt Ihr Euch die eine oder andere Frage auch schon gestellt:


1. Wann hast du mit dem Bloggen angefangen und was war der eigentliche Auslöser für dich, einen eigenen Blog zu entwickeln?


Mit dem Bloggen habe ich im Jahr 2010 angefangen. Auf unseren Websites beschreiben wir ja ausführlich  die Funktionen unserer einzelnen Softwareprodukte. Doch es fehlte immer die Möglichkeit, auch Informationen „rechts“ und „links“ davon zu hinterlegen, ohne die Firmenseiten zu überfrachten und die Besucher mit Informationen zu überfordern. Bloggen war damit eine gute Möglichkeit, eine weiter führende Informationsquelle anzubieten.

2. Wenn du mit deinem Blog nochmals von vorne beginnen wolltest: Was würdest du anders machen?

Aus heutiger Sicht würde ich mich sicher mehr um Designfragen kümmern, zur Zeit des Starts ging es fast ausschließlich um das Ausprobieren des Bloggens und um das Bereitstellen von zusätzlichen Informationen.

3. Was denkt deine Familie/dein Partner über deinen Blog?

Alle sind sehr interessiert und gespannt auf einen Beitrag. Wenn ein neuer Blogpost online geht, wird er natürlich von allen auch gleich vom gesamten privaten Umfeld „begutachtet“, dabei auch kritisiert, gelobt und mit Verbesserungsvorschlägen nicht gespart. Es ist immer gut, auch die Meinung von Außenstehenden zu hören, die die Themen ja wie ein wirklicher Leser betrachten und nicht aus der Sicht des Verfassers.

4. Wie viel Zeit verwendest du für deinen Blog?

Dies ist sehr unterschiedlich und stark themenabhängig. Es kann vorkommen, dass einmal mehrere Beiträge in einem Monat erscheinen, dafür können auch einmal ein paar Wochen vergehen, wo kein neuer Beitrag erscheint. Oft ist weniger mehr. Ein „gekrampfter“ Artikel sollte lieber nicht erscheinen. 

5. Wie sehr hat das Blog Schreiben dein Leben beeinflusst? 

Nicht dramatisch mit der Ausnahme, dass auch der Blog nun seit Jahren an meiner Zeit „knappst“. 

6. Wie kommst du zu den Ideen deiner Beiträge?

Das ist verschieden. Zum einen inspirieren mich Fragen der Kunden, insbesondere, wenn sie häufiger auftreten und eindeutig Erklärungsbedarf besteht. Zum anderen können es auch neue gesetzliche Regelungen sein oder natürlich auch Fragen, Tipps & Tricks rund um die Software, deren Features und Handhabung.

7. Wie viel Zeit investierst du in jedem Beitrag?

Ein intensiv bearbeiteter Beitrag, inklusive Text, Bebilderung und Video kann gut und gern 1 bis 1,5 Tage dauern, manchmal auch länger. Kleinere Beiträge oder Feiertagsgrüße sind auch schon schneller erstellt.
  
8.Was ist deine wichtigste Botschaft beim Bloggen?

Information. Es wird ja so gern das Wort „Mehrwert“ verwendet, was in meinen Augen irre führend ist. Als Leser sucht man Informationen und bekommt sie oder man stößt zufällig darauf. Ob die Informationen für den einzelnen Leser hilfreich sind, hängt immer von der Position des Lesers ab.

9. Warum sollten Unternehmen überhaupt bloggen?


Bloggen ist eine schöne Möglichkeit, sich außerhalb der relativ starren Regeln von Websites auch etwas menschlicher und informativer zu präsentieren, Informationen und Hinweise zur Verfügung zu stellen, sich mit Kommentaren auseinandersetzen und so auf einem weiteren Weg auch Anregungen von Kunden und Interessenten zu erhalten. Vielleicht auch von denjenigen, die nicht unbedingt eine E-Mail schreiben möchten oder zum Telefon greifen.

10. In welchen sozialen Netzwerken bist du und welches gefällt dir am besten?

Unterwegs bin ich auf Google Plus, Facebook, Pinterest, Twitter, Youtube, Blogger und einigen anderen kleineren Netzwerken. Am effektivsten und mit der größten Reichweite der Beiträge arbeite ich mit Google Plus und Youtube. 

11. Wie werden Menschen auf deinen Blog aufmerksam oder anders gefragt: Wie sorgst du für die Verbreitung deiner Beiträge?

Viele Menschen kommen über die Suchmaschinen, insbesondere Google auf meine Beiträge. Antworten auf Suchanfragen, die in den Beiträgen beantwortet werden, sind immer gute Treffer für die Blogbesucher.Weiterhin werden neue Beiträge natürlich auch über Google Plus, Facebook, Twitter oder Pinterest geteilt. Besonders erfreulich ist es dabei immer, wenn die Beiträge für informativ empfunden werden und dann durch andere Netzwerker weiter geteilt.

So nun ist es aber an der Zeit, dass wir andere mit unseren Fragen "löchern" :-)

Wir nominieren:



Uns weil wir auch ein wenig neugierig sind, sind dies die 11 Fragen, die wir an die nominierten stellen:

1.       Wie bist Du auf die Idee gekommen, mit Deinem Blog zu beginnen?
2.       Betreibst Du einen oder mehrere Blogs?
3.       Bloggst Du als Unternehmen oder eher auf privater Basis?
4.       Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Beiträge?
5.       Gibt es einen bestimmten Rhythmus, in welchem Du Deine Beiträge veröffentlichst?
6.       Was sind für Dich die wichtigsten Instrumente, um auf Deine Beiträge aufmerksam zu machen?
7.       „Hand auf’s Herz“: Schreibst Du Deine Beiträge immer nur rein themenbezogen oder versuchst Du manchmal auch „suchmaschinenfreundlich“ zu schreiben?
8.       Gibt es einen Beitrag, auf den Du besonders viel Mühe verwendet hast und der Dir ganz besonders am Herzen liegt?
9.       Bist Du mit anderen Blogs vernetzt und hältst Du dies für sinnvoll?
10.   Welche Eyecatcher verwendest Du am liebsten? (z.B. Bilder, formatierte Schrift, Videos, Piktogramme, Infografiken…)
11.   Achtest Du beim Veröffentlichen Deiner Beiträge auf bestimmte Daten oder Uhrzeiten oder veröffentlichst Du „so, wie es kommt"?






Mittwoch, 8. April 2015

Lieferschein und Rechnung - Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Pflichtangaben

Muster Lieferschein



Lieferschein und Rechnung - was auf den ersten Blick ziemlich gleich aussieht, ist so ganz und gar nicht das Gleiche. Der Lieferschein ist ein Warenbegleiblatt und KANN ausgestellt werden, eine Rechnung MUSS ausgestellt werden. Das bloße Übersenden eines Lieferscheins, auch wenn er Preise enthält, ersetzt nicht die Rechnung.

Lieferscheine müssen als solche gekennzeichnet sein, in etwa mit der Überschrift "Lieferschein". Pflichtangaben im Gegensatz zur Rechnung gibt es keine, dennoch sollten die nachfolgenden Angaben immer enthalten sein:
  • Name und Anschrift der liefernden Firma
  • Empfängeradresse der Lieferung
  • Lieferdatum
  • Anzahl und Einheit der gelieferten Artikel sowie eine nachvollziehbare Artikelbezeichnung bzw. Artikelnummern
  • Lieferscheine können mit Preisen, aber auch ohne Preise ausgestellt werden

Vorlage Rechnung
Die Ausstellung einer Rechnung hingegen ist an bestimmte Pflichtangaben gebunden. Sind diese Pflichtangaben nicht vorhanden, so kann ein Kunde die Umsatzsteuer aus der ausgestellten Rechnung nicht geltend machen. Und wer möchte schon Ärger mit dem Finanzamt oder ständigen Klärungsbedarf mit seinem Steuerberater oder seiner Buchhaltung?

Auf eine Rechnung, egal, ob es sich um eine Abschlagsrechnung oder eine einfache Rechnung handelt, gehören immer die folgenden Pflichtangaben:

  • vollständiger Name sowie Anschrift des Rechnungsstellers (Lieferfirma),
  • vollständiger Name und die Anschrift des Rechnungsempfängers (Kunde),
  • Rechnungsdatum
  • Steuernummer des Rechnungsstellers alternativ Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • die Menge und Art der gelieferten Ware oder Leistung mit nachvollziehbare Beschreibung für das Finanzamt
  • der Zeitpunkt oder Zeitraum der Lieferung / Leistungserbringung
  • eventuelle Nachlässe (Skonti, Rabatte etc.)
  • die Höhe der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung jeweilig gültigen Steuersatz (in %) sowie die anfallende Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer).
  • Bei Waren oder Dienstleistungen mit unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen sind diese gesondert ausweisen 
Vorlage erste Abschlagsrechnung

Muster zweite Abschlagsrechnung

Muster / Vorlage / Beispiel Schlussrechnung
Abschlagsrechnungen sind noch einmal Sonderfälle, denn hier werden Lieferungen oder auch Leistungen abgerechnet - je nach Vereinbarung oder Vertrag - bei denen die VOLLSTÄNDIGE Leistungserbringung oder Lieferung noch nicht erfolgt ist.

Welche Pflichtangaben gelten nun hier?

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  • Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers,
  • Rechnungsdatum
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und  Bezeichnung der Lieferung oder Leistungen
  • bei Anzahlungen: den Zeitpunkt der Zahlung
  • bei Endrechnungen: Zeitpunkt der Lieferung / Leistung
  • wenn die Umsätze unterschiedlichen Steuersätzen unterliegen: Aufschlüsselung des Rechnungsbetrags nach einzelnen Umsatzsteuersätzen
  • den auf das Entgelt entfallenden Umsatzsteuerbetrag, ggf. auch unter Angabe von Steuerbefreiungen (wenn Umsatzsteuer =0)
  • bei Leistungen innerhalb der EU: die Umsatzsteuer- Identifikationsnummerdes leistenden Unternehmers UND auch  des Leistungsempfängers
Bei Abschlagszahlungen müssen bereits geleistete Zahlungen aufgeführt werden und die Rechnungen entsprechend als Abschlagsrechnung oder Teilrechnung betitelt werden.

Einer oder mehreren Abschlagsrechnungen muss zwangsläufig immer eine SCHLUSSRECHNUNG folgen. Dies erfolgt in der Regel nach vollständiger Ausführung der Lieferung oder Leistung.

Bei mehreren zuvor angefallenen Abschlagszahlungen ist es durchaus ausreichend, wenn der Gesamtbetrag der vorausbezahlten Rechnungsbeträge und die Summe der darauf entfallenden Steuerbeträge zusätzlich angegeben werden.

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